20. September 2017 |
 
 

Moray Firth



Moray Firth ist ein fast dreickiger Meeresarm an der Nordseeküste der schottischen Highlands.

Wale beobachten am Moray Firth

Delfin im Moray Firth

Delfin im Moray Firth
photo credit: pauljennywilson via photopin cc

Die Küstenlinie des Meeresarmes ist fast 800 km lang und besteht hauptsächlich aus Steilküsten. Er liegt nordöstlich von Inverness und ist Teil der Nordsee. Die bekannten schottischen Flüsse Ness und Spey münden in den Moray Firth. Es ist einer der wichtigsten Orte im gesamten Vereinigten Königreich für die Beobachtung von Walen. Am besten kann man von Chanonry Point aus die sanften Meeresriesen sowie weitere Wildtiere, wie z.B. Delfine, zu Gesicht bekommen. Zwischen Inverness und dem Chanonry Point liegt außerdem ein Vogelschutzgebiet, in dem viele seltene Arten ihr Zuhause haben.

Sehenswürdigkeiten am Moray Firth

In den Küstengebieten des Moray Firth wurden zahlreiche piktische Symbolsteine und Cross-Slabs gefunden. In Rosemarkie im Groam House Museum sind einige der Fundstücke ausgestellt. Ebenfalls aus piktischer Zeit stammt Burghead Fort, ein Promontory Fort auf einer kleinen Halbinsel im Nordosten von Moray in der Region Grampian. Ein weiteres Promontory Fort, Grenn Castle, liegt bei Portknockie. In der Region zwischen Moray Firth und dem Fluss Tay wurden außerdem viele Carved Stone Balls gefunden.

In einer kleinen Bucht an der Südküste des Moray Firth, in der Nähe der Stadt Elgin, befindet sich die „Höhle des Bildhauers“ Sculptor’s Cave. Die Naturhöhle besitzt zwei Eingänge, ist aber fast unzugänglich. Den Eingangsbereich zieren piktische Symbole. Schmuck und Gegenstände aus der Eisen- und Bronzezeit wurden im Inneren ebenso gefunden wie Überbleibsel der Wikinger. Außerdem wurde eine erhebliche Anzahl menschlicher Überreste in der Höhle entdeckt. Es gibt Indizien dafür, dass viele der Menschen durch Enthauptung starben.