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Frühzeit

Frühzeit


Ausgrabung Skara Brae
(Bild Quelle: Wikipedia)
(GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Vermutlich zwischen 6000 bis 4000 v.Chr. siedelten die Ureinwohner im heutigen Schottland . Sie lebten wahrscheinlich vorwiegend auf den Inseln und in den Küstenregionen, an Flussläufen oder an schützenden Berghängen.

Etwa 3000 bis 2000 v.Chr. dürften sich Ackerbau und Viehzucht entwickelt haben. Die auf Orkney ausgegrabenen Überreste von Steinhäusern sollen aus dieser Zeit stammen. Die mystischen Steinkreise, wie „Ring of Brodgar“ und „Stones of Stennes“ auf Orkney entstanden vermutlich in dieser Zeit. Sie werden von einigen Forschern als Kalender gesehen, geben aber immer noch viele Rätsel auf. Ebenfalls aus dieser Zeit sollen die „Cairns“, Steingräber mit Grabkammern, entstanden sein.

Ab etwa 400 v.Chr. sollen die so genannten „Brochs“ entstanden sein. Diese Turmbauten weisen einen irischen Einfluss auf und finden sich vor allem im Nordwesten Schottlands Schottland . In dieser Zeit sollen auch die Keltenkreuze entstanden sein.

Die Kelten zählen nach heutigen Erkenntnissen zur indogermanischen Völkergruppe, die zuerst in Süddeutschland und Schlesien auftauchte. Die Hauptgruppen sind Gallier (in Südfrankreich und Oberitalien), Belgen (in Nordfrankreich und Südengland), Briten (in England), Gälen (in Irland, Schottland und Wales) und Galater in Vorderasien. Die heute noch gesprochenen keltischen Sprachen sind Irisch (in Irland) und Gälisch (in Schottland und Wales).
 
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