Vermutlich zwischen 6000 bis 4000 v.Chr. siedelten die Ureinwohner im
heutigen Schottland . Sie lebten wahrscheinlich vorwiegend auf den Inseln und in den
Küstenregionen, an Flussläufen oder an schützenden Berghängen.
Etwa 3000 bis 2000 v.Chr. dürften sich Ackerbau und Viehzucht entwickelt
haben. Die auf Orkney ausgegrabenen Überreste von Steinhäusern sollen aus dieser
Zeit stammen. Die mystischen Steinkreise, wie „Ring of Brodgar“ und „Stones of
Stennes“ auf Orkney entstanden vermutlich in dieser Zeit. Sie werden von einigen
Forschern als Kalender gesehen, geben aber immer noch viele Rätsel auf. Ebenfalls
aus dieser Zeit sollen die „Cairns“, Steingräber mit Grabkammern, entstanden sein.
Ab etwa 400 v.Chr. sollen die so genannten „Brochs“ entstanden sein. Diese
Turmbauten weisen einen irischen Einfluss auf und finden sich vor allem im
Nordwesten SchottlandsSchottland. In dieser Zeit sollen auch die Keltenkreuze entstanden sein.
Die Kelten zählen nach heutigen Erkenntnissen zur indogermanischen
Völkergruppe, die zuerst in Süddeutschland und Schlesien auftauchte. Die
Hauptgruppen sind Gallier (in Südfrankreich und Oberitalien), Belgen (in
Nordfrankreich und Südengland), Briten (in England), Gälen (in Irland, Schottland
und Wales) und Galater in Vorderasien. Die heute noch gesprochenen keltischen
Sprachen sind Irisch (in Irland) und Gälisch (in Schottland und Wales).