Die mit etwa 435.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt ist seit 1492 Schottlands
Hauptstadt. Seit 1999 tagt auch wieder das schottische Parlament in Edinburgh.
Edinburgh liegt an Schottlands Ostküste auf der Südseite des Firth of Forth.
Die bekanntesten Bauwerke der Stadt sind das Edinburgh Castle, der Holyrood Palace
und die National Galleries. Traditionell ist Edinburgh ein wichtiges Handelszentrum
und eine der großen Universitätsstädte Großbritanniens.
Die malerische Altstadt wird von der imposanten Burg überragt. Die
altertümlichen Gebäude erstrecken sich entlang der Royal Mile hinab zum
Holyrood-Palast. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Stadtmitte und sind leicht zu erkunden. Vor den Toren der
Stadt erheben sich im Westen die ersten Hügel des weiten schottischen Hochlandes mit
Whisky-Brennereien, verfallenen Burgen und einsamen Hochmooren.
Die Hauptstadt Schottlands ist für ihre Gastfreundlichkeit, Geschäfte und
Einkaufszentren, ausgezeichnete Museen und Denkmäler bekannt. Hunderte von Pubs und
Studenten aus aller Welt sorgen für eine fröhliche und flotte Atmosphäre. Edinburgh
ist jeden Sommer auch die schottische Festivalstadt.
Zu den markantesten Punkten der Stadt zählt das Edinburgh Castle, das auf die
Princes Street blickt und den Anfang der Royal Mile (auch „High Street“ genannt)
bildet, die an der St.-Gilles-Kathedrale vorbeiführt und beim Holyrood-Palast endet.
Direkt gegenüber liegt der imposante Bau des schottischen Parlaments. Im
Fischgrätmuster öffnen sich die kleinen Gassen der Altstadt, die von größeren
Marktplätzen durchzogen ist.
Der Park „Princes Street Gardens“ erstreckt sich zwischen einem erloschenen
Vulkan, auf dem die Burg erbaut wurde, und der Princes Street. Hier liegt die große
Einkaufsmeile der Stadt mit dem bekannten Kaufhaus Jenners. An der Princes Street
beginnt die georgianische Neustadt, die sich mit ihren rechtwinklig angelegten
Straßen weiter nach Norden erstreckt.
Eine wunderbare Aussicht über die Stadt hat man von dem vulkanischen Hausberg
„Arthur’s Seat“. Der Aufstieg ist mühsam, aber er lohnt sich. Nicht ganz so
anstrengend ist der Weg zu den Salisbury Crags am Fuß des Berges – auch hier liegt
einem Edinburgh zu Füßen.
Im Hafen von Leith, am so genannten „Ocean Terminal“, liegt die ehemalige
königliche Yacht „Britannia“, die besichtigt werden kann.
Die National Galleries of Scotland beherbergen repräsentative Sammlungen der
europäischen Malerei mit einigen bekannten Werken und zeigen wechselnde
Sonderausstellungen.
Die Stadt Edinburgh bietet ihren Besuchern den so genannten „Edinburgh Pass“,
eine Art Dauerkarte, mit der man kostenlosen Eintritt zu den Hauptattraktionen der
Stadt erhält und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann. Außerdem erhält man
mit dem Pass in vielen Läden und Restaurants Nachlässe. Eine Hin- und Rückfahrkarte
von und zum Flughafen Edinburgh ist dem Pass beigefügt. Um günstig nach Schottland fliegen zu können, sollte
man sich vorher über Billigflüge weltweit informieren.