


20. Jahrhundert
![]() | Die industrielle Revolution hatte vor allem in Zentralschottland eine riesige Arbeiterklasse geschaffen. Glasgow galt gemeinhin als Stadt der besitzlosen Lohnarbeiter. Die Mehrheit war entsprechend politisch links orientiert. Die Folgen des 1. Weltkriegs brachten auch für Schottland eine wirtschaftliche Depression, die Arbeitslosigkeit stieg rapide an. Tausende von Schotten wanderten nach Übersee aus. |
Als Folge der größten Weltwirtschaftskrise seit Menschengedenken kam es 1929 auch in den schottischen Industriezentren zu Generalstreiks. Obwohl die wirtschaftliche Lage in allen Industrieländern katastrophal war, blühte in Schottland angesichts der Massenarbeitslosigkeit der alte Kampfgeist gegen England wieder auf. Der Ruf nach einer eigenständigen Regierung wurde in Schottland wieder laut. Zur Beruhigung der angespannten Lage setzte die britische Regierung einen Staatssekretär für Schottland mit dem Rang eines Kabinettmitglieds ein. Doch der Wunsch der Schotten nach Eigenständigkeit flackerte immer wieder auf. Im September 1997 stimmten in einer zweiten Volksabstimmung 80% der Wahlberechtigten für eine teilweise Unabhängigkeit Schottlands, in Folge dessen am 6. Mai 1999 nach 300 Jahren wieder ein Parlament für Schottland gewählt wurde. Interessante Informationen zu Briefmarken Altdeutschland. | |








