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16. und 17. Jahrhundert


Maria Stuart
Königin von Schottland

(Bild Quelle: Wikipedia)
(GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Die Reformation fand Eingang in Schottland durch John Knox, ein Schüler Calvins, der die schottische Kirche begründete.

Der Versuch Maria Stuarts, die katholische Kirche in Schottland gegen die Reformation wieder zu etablieren, scheiterte. Die Königin floh nach England, wo sie 1587 hingerichtet wurde.

Der Sohn Maria Stuarts verband als Jakob I. (1603-1625) England und Schottland in Personalunion, die allerdings nicht von Dauer sein sollte. Unter seiner Herrschaft verschworen sich 1605 die Katholiken in der so genannten „Pulververschwörung“, die als die blutigen Jakobiter-Aufstände in der Literatur verewigt sind.

Als Karl I. in Schottland die anglikanische Liturgie einführen wollte, widersetzten sich die Schotten in zunächst siegreichen Kämpfen (1637-1641). Nach ihren Niederlagen gegen Cromwell (1648-1651) wurde Schottland vorübergehend mit England vereinigt (1654-1660).

Die endgültige Realunion zwischen Schottland und England erfolgte 1707 unter Königin Anna. In der Unionsakte von 1707 wurde die Eigenständigkeit der Church of Scotland und des schottischen Rechtssystems garantiert. Außerdem wurden Schottland wirtschaftliche und steuerliche Konzessionen eingeräumt.

Königin Anna, die letzte Königin aus dem Hause Stuart, starb 1714. Zu ihrem Nachfolger holten sich die Briten Georg von Hannover auf die Insel. Da er weder mit der Mentalität noch mit der Sprache zurecht kam, wurde er erstmals von einem Premierminister vertreten.

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