Römerzeit

Etwa 43 n. Chr. eroberten die Römer den Süden Britanniens.

Der Hadrianswall bildete zunächst die Grenze zwischen Schottland, das die Römer „Caledonia“ nannten, und dem römischen Reich. Sie drangen um etwa 80 n.Chr. bis ins südöstliche Schottland vor.

Schon seit 142 n.Chr. kam es trotz der römischen Schutzwälle immer wieder zu Übergriffen auf römisches Territorium, vor allem von Norden her. Die Angreifer waren keinesfalls Angehörige eines einzelnen Stammes, wurden von den Römern aber mit dem Sammelbegriff „Kaledonier“ belegt. Die heute als die Ureinwohner Schottlands betrachteten Pikten wurden 297 n.Chr. erstmals in römischen Schriften erwähnt.